• Die InterviewpartnerInnen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) führt die Bundesanstalt Statistik Österreich (STATISTIK AUSTRIA) derzeit die zweite Erhebungswelle "Generationen und Geschlechter" (Generations and Gender Programme, GGP) durch. Ziel ist, Anhaltspunkte für eine zukünftige Familien- und Sozialpolitik in Österreich zu erhalten. Im Mittelpunkt der Erhebung steht die Suche nach Antworten auf Fragen wie z. B. "Sind Berufstätigkeit und Familie vereinbar?", "Ist Kinderbetreuung leistbar?", "Wie sieht die Lebenssituation von Familien im Vergleich zu Alleinerziehenden aus?", "Was sind mögliche Maßnahmen, um die Familiengründung positiv zu beeinflussen?" und vieles mehr.

    "Warum wurde gerade ich schon wieder ausgewählt?", werden Sie sich vielleicht fragen. Sie haben ja vor vier Jahren schon einmal an dem Programm teilgenommen. Die Antwort lautet: Das Erhebungsprogramm GGP ist eine Panelerhebung. Das bedeutet, dass Personen in regelmäßigen Abständen wiederholt befragt werden. Nur so können die Einflüsse von Änderungen in den Lebensumständen auf die Änderungen in den persönlichen Haltungen und Entscheidungen erfasst werde. Wie wirken z.B. Abschlüsse von Lebensabschnitten – Ausbildungszeiten, Beschäftigungen bei einem Arbeitgeber, Partnerschaften, Zeiten in einer gewissen Wohnumgebung – auf die Planung folgender Lebensabschnitte, v.a. hinsichtlich (ev.neuer) Partnerschaften und Kinder. Welchen Änderungen in Einstellungen und Verhalten unterliegen im Vergleich dazu  Menschen, die solche Übergänge in den Lebensabschnitten in den letzten vier Jahren nicht durchlebt haben?
     
    Wenn Sie im Alter zwischen 18 bis 22 Jahre sind, wurde ihre Adresse aus  einer  1300 Personen umfassenden Zufallsstichprobe aus dem Zentralen Melderegister neu gezogen. Diese Stichprobe ist repräsentativ für die Meinung und Situation junger Erwachsener Ihrer Altersklasse. Es ist also Zufall, dass es Sie und nicht "die anderen" getroffen hat. Wir bitten höflich um Verständnis, dass Stichprobenpersonen nicht einfach ausgetauscht werden können, wenn eine hohe Qualität der Daten gewährleistet sein soll. Die Methodiker der Bundesanstalt Statistik Österreich ziehen bewusst kleine Stichproben, um die Gesamtbelastung der Bevölkerung gering zu halten unter der Annahme, dass es seitens der Stichprobenpersonen eine hohe Beteiligung gibt.

    Daher wird das Erhebungsteam der Bundesanstalt Statistik Österreich bemüht sein, Ihnen die Teilnahme an dieser Erhebung so angenehm wie möglich zu gestalten. Darunter verstehen wir, dass
     

    • alle Ihre Angaben der absoluten statistischen Geheimhaltung und dem Datenschutz gemäß dem Bundesstatistikgesetz 2000 §§17-18 unterliegen,
    • die Bundesanstalt Statistik Österreich Ihre persönlichen Daten nur für statistische Zwecke verwendet und an keine andere Stelle weitergeben wird,
    • Ihre Teilnahme mit einem € 20,-- Einkaufsgutschein entschädigt wird. Der Einkaufsgutschein ist in den meisten Geschäften des täglichen Einkaufs einlösbar,
    • unsere Erhebungspersonen inhaltlich auf diese Erhebung geschult und im Umgang mit Stichprobenpersonen versiert sind,
    • das Erhebungsteam unter der Auskunftsnummer 01-71128 DW 8338 für Sie erreichbar ist und Ihnen Ihre Fragen zu dieser Erhebung beantworten wird.

     
    Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie Ihre Erhebungsperson anrufen könnten, um einen Termin zu vereinbaren. Die Telefonnummer Ihrer Erhebungsperson finden Sie auf dem Ihnen zugesandten Schreiben.  Andernfalls würde die Erhebungsperson bei Ihnen vorsprechen, um mit Ihnen einen Termin zu vereinbaren.

  • Erwerbsbeteiligung nach Alter für Frauen und Männer (Quelle: Probezählung 2006).
    Erwerbsbeteiligung von Frauen in Frankreich und Deutschland
    Korrelation von Frauenerwerbstätigkeit und Fertilitätsrate in 27 OECD Ländern
    Wunsch kinderloser Frauen in Bulgarien, Russland und Deutschland ein Kind zu bekommen in Abhängigkeit ihres Erwerbsstatus 2005 (Gerda Neyer, GGS Welle 1)

GGP Austria wird gefördert von:
Hauptförderer: Bundeskanzleramt - Frauen, Familien und Jugend
Weitere Förderer: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung