Dokumentation der Erhebung

Die Vorbereitungsarbeiten zur Feldarbeit wurden im Rahmen einer ausgewählten GGP-Arbeitsgruppe, bestehend aus drei wissenschaftlichen Instituten bzw. jeweils mehreren Abteilungen dieser Einrichtungen, durchgeführt. Die GGP-Arbeisgruppe besteht aus dem  
 

  • ÖIF Österreichischem Institut für Familienforschung, Universität Wien, dem
  • VID - Vienna Institute of Demography, Österreichische Akademie der Wissenschaften, sowie der
  • STAT – Statistik Austria


Die Projektkoordination obliegt dem Österreichischen Institut für Familienforschung. Die Feldarbeit wird Mitte September bis Ende Dezember 2008 von der Statistik Austria durchgeführt.
 
Das internationale GGP-Programm legt eine Stichprobengröße von 10.000 RespondentInnen der Altersgruppen 18 – 79 Jahre nahe. Diese Stichprobengröße kann in Österreich leider nicht avisiert werden. Hier wird ein Sample von 5.000 RespondentInnen (3.000 Frauen, 2.000 Männer) der Altersgruppen 18 – 44 Jahre („fertile Alterskohorten“) gezogen. Die Reduktion der Altersspannen schränkt zwar die intergenerationale Vergleichbarkeit ein, die Stichprobendichte innerhalb der verbleibenden Altersklassen entspricht aber jeder der anderen Länder. Somit kann die Zentralfrage des GGP („Was beeinflusst die Entwicklung sowie die Realisierung des Kinderwunschs?“) mit gleich reichhaltigem Stichprobenumfang bearbeitet werden.
 
Nach Abschluss der Feldarbeit folgt die Phase der Datenqualitätsprüfung und erweiterter Testverfahren. Anschließend werden seitens der Statistik Austria deskriptive Auswertungen erstellt und publiziert. Nach Abschluss dieser Phase werden die beiden am Projekt beteiligten Forschungsinstitute tiefer gehende Analysen des erhobenen Datenmaterials vornehmen. Informationen zu den daraus entstehenden Studien und Analysen können dann unter dieser Homepage aus den Rubriken FORSCHUNG und PUBLIKATIONEN entnommen werden.

GGP Austria wird gefördert von:
Hauptförderer: Bundeskanzleramt - Frauen, Familien und Jugend
Weitere Förderer: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung